Qualitätssicherung

Die Universität Zürich will mit ihrem Weiterbildungsangebot einen wesentlichen Beitrag zum Lebenslangen Lernen leisten und dazu beitragen, dass besonders Akademikerinnen und Akademiker sich kontinuierlich weiterqualifizieren können. Das Angebot ist historisch gewachsen und umfasst derzeit über 50 Studiengänge. Ein Weiterbildungsreglement legt die Rahmenbedingungen fest.

Als herausragende Bildungs- und Forschungsinstitution bürgt die Universität Zürich mit ihrem Namen für die Qualität und das hohe Niveau der Weiterbildungsangebote. Um die Qualität hoch zu halten, werden verschiedene qualitätsfördernde und –sichernde Massnahmen eingesetzt.

Hohe Qualitätsstandards

Bereits während der Programmentwicklung wird durch umfangreiche Marktanalysen die Verbindung zur Praxis hergestellt und der spezifische Bedarf analysiert. Neue Studiengänge werden zudem immer von der universitätseigenen Weiterbildungskommission und der zuständigen Fakultät geprüft, die Verordnungen durchlaufen sämtliche Instanzen der Universität. Die hohe Qualität der Weiterbildungsangebote der Universität Zürich beruht zudem massgebend auf dem Engagement und der Verankerung der Lehrenden in der Forschung. Die für die Inhalte und Durchführung zuständigen Leitungsgremien bestehen mindestens zur Hälfte aus Personen, die an der Universität forschen, die Dozierenden zeichnen sich dadurch aus, dass sie aktiv in der Forschung tätig sind. Zusätzlich werden externe Dozierenden, die einen Bezug zum Forschungsgebiet und/oder zur Praxis aufweisen, einbezogen. Auch diese Dozierenden haben in der Regel einen akademischen Hintergrund. Für die Zulassung zum Weiterbildungsprogramm der Universität Zürich müssen die Studierenden einen Hochschulabschluss auf Masterstufe und Berufserfahrung aufweisen. Nur in Ausnahmefällen können auch Personen «sur dossier» aufgenommen werden. Dadurch ist eine Weiterbildung auf wissenschaftlichem Niveau gewährleistet und die Teilnehmenden können wertvolle Netzwerke aufbauen. Diese Aufnahmekriterien sind insbesondere deswegen wichtig, da sich das Weiterbildungsangebot der Universität Zürich an der wissenschaftlichen Kompetenz der Universität ausrichtet und so die Qualität der Forschung und der Lehre an der Universität Zürich insgesamt widerspiegelt. Durch diesen Forschungsbezug unterscheiden sich die Weiterbildungsangebote der Universität Zürich und den anderen Universitäten allgemein von Weiterbildungen anderer Anbieter, ohne dabei den Austausch von Wissenschaft und Praxis zu vernachlässigen.

Gemeinsame Grundsätze

Derartige Qualitätsstandards und ein kontinuierliches Qualitätsmanagement der Weiterbildungsprogramme garantieren die Nachhaltigkeit des Weiterbildungsangebots der Universität Zürich. Die Verantwortung dafür liegt bei den Fakultäten, gemeinsame Grundsätze und Leitlinien ermöglichen jedoch ein gesamtuniversitäres Qualitätsmanagement. Eine wichtige Orientierung für die Qualität der Weiterbildung bieten dabei die von den Swissuni verfassten Qualitätsgrundsätze und Empfehlungen.

Zentrale Qualitätssicherung

Neben der systematischen Qualitätssicherung auf Programmebene durch die Befragung der Teilnehmenden wird das Weiterbildungsangebot der Universität Zürich als Gesamtes regelmässig bezüglich Qualität analysiert und zuhanden der universitären Gremien ausgewertet. Die Zuständigkeit für die Ausarbeitung von Richtlinien für die Qualitätssicherung der Weiterbildungsprogramme liegt bei der Weiterbildungskommission. Sie arbeitet mit der Fachstelle für Weiterbildung zusammen, welche sich die Qualitätssicherung der universitären Weiterbildung erneut in ihren strategischen Zielen zur Aufgabe gesetzt hat. Die Fachstelle für Weiterbildung legt dabei unter anderem alle zwei Jahre eine Situationsanalyse vor. Bei der Analyse wird anhand ausgewählter Kennzahlen (Anteil Professorinnen/Professoren im Leitungsgremium, Anteil Universitätsdozierende, Anteil Dozierende mit Promotion, Anteil Teilnehmende mit Hochschulabschluss, etc.) überprüft, ob das Weiterbildungsangebot den Qualitätsanforderungen einer Universität genügt.