Der Fall der «chinesischen Mauer»

Werbung im 21. Jahrhundert

Gesamtdauer 1 Tag
Abschluss Teilnahmebestätigung
Zielpublikum Lehrpersonen für Deutsch, an Kultur- und Kommunikationsgeschichte Interessierte
Kosten CHF 275.–
Bei gleichzeitiger Anmeldung für mindestens drei Kurse des Deutschen Seminars
wird ein Rabatt von CHF 50.– pro Kurs gewährt.
Information Universität Zürich, Weiterbildung, Claudia Straub
Hirschengraben 84, 8001 Zürich
E-Mail claudia.straub@wb.uzh.ch
Beschreibung Alte Anzeigen erscheinen uns heute als Tore zum Zeitgeist vergangener Jahrzehnte, so sehr haben sie sich grafisch und sprachlich verändert. Doch eines blieb sich gleich: Der Werbeteil in der Zeitung war grafisch klar abgegrenzt vom redaktionellen Teil.
Doch diese «chinesische Mauer» bröckelt zunehmend. So wird z. B. in «Native Advertising» journalistischer Content für Firmen produziert oder aber Werbung so in das redaktionelle Umfeld eingepasst, dass sie nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Werbung löst sich auch zunehmend von den traditionellen Medien: Influencer, Social Media Stars, die ihr Geld mit Product Placement in sozialen Netzwerken verdienen, aber auch Brand Journalism auf firmeneigenen Plattformen erscheinen Produzenten heute zielführender.
In einem ersten Teil der Weiterbildung wird auf die Geschichte der Werbung und ihres Verhältnisses zur Presse im 20. Jahrhundert eingegangen. In einem zweiten Teil werden entscheidende Neuerungen der Werbung der letzten Jahre dargestellt. In einem dritten Teil soll konkret gefragt und erarbeitet werden, wie man im Unterricht auf das veränderte Werbeumfeld reagieren sollte.
Daten
Mittwoch, 4. April 2018, 9.15–16.45 Uhr

Anmeldetermin: 04.03.2018

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