Grammatische Variation im Standarddeutschen

Aktuelle Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für Schule und Gesellschaft

Gesamtdauer 1 Tag
Abschluss Teilnahmebestätigung
Zielpublikum Lehrpersonen für Deutsch (auch für DaF/DaZ), Fachleute aus Journalismus, Korrektorat/Lektorat und Bildungswesen
Kosten CHF 250.-, inklusive Pausenverpflegung
Information Universität Zürich, Weiterbildung, Claudia Straub
Hirschengraben 84, 8001 Zürich
Telefon 044 634 29 92
E-Mail claudia.straub@wb.uzh.ch
Beschreibung Die Grammatik des Standarddeutschen (Hochdeutschen) ist weniger einheitlich als gemeinhin angenommen wird. Die Frage danach, was innerhalb der realen Vielfalt als richtig oder als falsch einzustufen ist, beschäftigt insbesondere Menschen, von denen die deutsche Sprache täglich als Werkzeug verwendet wird. Die sprachwissenschaftliche Forschung geht diese Frage nicht aus einer ideologischen, sondern aus einer empirischen Perspektive an. Hierbei spielt der Sprachgebrauch in deutschsprachigen Zeitungen der Gegenwart eine entscheidende Rolle.
Die Kursteilnehmenden lernen Zugänge zur Erforschung von grammatischer Variation sowie zahlreiche grammatische Unterschiede innerhalb des Hochdeutschen in den verschiedenen deutschsprachigen Ländern (z.B. in der Schweiz im Unterschied zu Deutschland) und Regionen kennen: Wo werden Pläne durchgewinkt, wo durchgewunken? Warum ist eine Österreicherin irritiert, wenn Windräder drehen? Erlebt ein Schweizer eher ein oder einen Blackout?
Zur Klärung solcher Fragen können die Kursteilnehmenden in der 2018 fertiggestellten Online-Variantengrammatik stöbern und auf diese Weise Neues über die regional bedingten Unterschiede in der Grammatik des Standarddeutschen erfahren.
Daten
Dienstag, 4. Juni 2019

Anmeldetermin: 04.05.2019

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