Der Landesstreik – Zentralereignis und Zankapfel der modernen Schweizer Geschichte

Gesamtdauer Donnerstag, 25. Oktober 2018, 9.30 – 17.30 Uhr
Abschluss Teilnahmebestätigung
Zielpublikum Maturitätsschullehrpersonen für Geschichte, Politische Bildung und weitere Interessierte
Kosten CHF 250.–
E-Mail wbmat@wb.uzh.ch
Beschreibung Thema
Die drei Tage im November 1918 gelten als grösste innenpolitische Krise des Schweizer Bundesstaats. Zugleich war und ist ihre Interpretation Gegenstand geschichtspolitischer Kontroversen, die einen zuverlässigen Spiegel der politischen Kultur unseres Landes bilden. Der Kurs nimmt die aktuellen Forschungsschwerpunkte zum Landesstreik ebenso in den Blick wie die seit 100 Jahren auf ihn projizierten Interpretationsmuster. Darüber hinaus werden Möglichkeiten diskutiert, den Landesstreik im Unterricht als Ausgangspunkt für die Behandlung breiterer Themenfelder der schweizerischen und internationalen Geschichte zu nutzen.

Inhalte und Ziele
  • Kenntnis des aktuellen Forschungsstands und der Quellenlage zum Landesstreik
  • Einbettung des Landesstreiks in übergeordnete Themenfelder der schweizerischen und internationalen Geschichte
  • Der Landesstreik als kontroverses Thema der helvetischen Geschichtskultur

Methoden
  • Inputreferat mit anschliessender Plenumsdiskussion
  • Gruppenarbeit
  • Abgabe von Grundlagenmaterial
Kursleitung Prof. Dr. Christian Koller, Titularprofessor für Geschichte der Neuzeit, Historisches Seminar, Universität Zürich; Direktor Schweizerisches Sozialarchiv
Kursort Schweizerisches Sozialarchiv, Medienraum, Stadelhoferstrasse 12, 8001 Zürich
Daten
Donnerstag, 25. Oktober 2018, 9.30 – 17.30 Uhr

Anmeldeschluss: 25.09.2018

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