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Albanische Geschichte: Zwischen Mittelmeer und Balkan |
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Daten |
Freitag, 15. Januar 2027, 9.30 – 17.00 Uhr Anmeldung bis 15. Dezember 2026 |
Kursleitung |
Dr. Daniel Ursprung, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Osteuropäische Geschichte, Historisches Seminar, Universität Zürich |
Zielpublikum |
Lehrpersonen für Geschichte und weitere Interessierte |
Beschreibung |
Thema Kaum ein Land hat in jüngster Zeit einen so radikalen Umbruch erlebt wie Albanien. Historisch bedeutsam ist das Zusammenleben dreier grosser Glaubensgemeinschaften: Islam, Orthodoxie und Katholizismus. Der als Nationalheld verehrte Skanderbeg steht exemplarisch für den Widerstand gegen das Osmanische Reich, während zahlreiche Persönlichkeiten albanischer Herkunft hohe Positionen innerhalb der osmanischen Verwaltung innehatten. Neben der byzantinisch-osmanischen Vergangenheit prägt die jüngere Geschichte das Land bis heute: strukturelle sozioökonomische Probleme, die ausserordentlich repressive sozialistische Diktatur Enver Hoxhas sowie Ursachen und Folgen des fundamentalen Wandels nach 1991. Inhalte und Ziele – Überblick über die Geschichte Albaniens als Geschichte Südosteuropas, des Osmanischen Reiches, des Islams in Europa, des Sozialismus sowie von Krieg, Staatsbildung und Migration – Prägende Entwicklungslinien und strukturelle Kontinuitäten erkennen – Quellenauszüge im historischen Kontext zielgerichtet verorten – Neuere Forschungen zur albanischen Geschichte in europäischer Perspektive vergleichen Methoden – Input-Referat – Diskussions- und Fragerunde – Exemplarische Arbeit an Quellen (Dokumente, Bilder, Videos etc.) Materialien zur eigenständigen Vertiefung und Umsetzung im Unterricht werden im Anschluss in digitaler Form zur Verfügung gestellt. |
Anzahl Teilnehmende |
12 – 24 Personen |
Kosten |
CHF 340.– |
Kursort |
Zentrum für Weiterbildung UZH, Schaffhauserstrasse 228, 8057 Zürich |
Anmeldung |
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