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Formen wissenschaftlichen Denkens |
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Daten |
Nach Vereinbarung (halb- oder ganztägige Weiterbildung) |
Kursleitung |
PD Dr. Dominique Kuenzle, Dozent für Philosophie, Philosophisches Seminar UZH; Dozent für Fachdidaktik Philosophie, Institut für Erziehungswissenschaft UZH; Lehrer für Philosophie, Kantonsschule Wil SG; Projektleiter des neuen gymnasialen Fachs „Grundlagen für reflektiertes Denken“ im Kanton St. Gallen |
Zielpublikum |
Lehrpersonen einer Schule oder Fachschaft |
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andreas.wittwen@ife.uzh.ch |
Beschreibung |
Thema Die im Rahmenlehrplan betonte Wissenschaftspropädeutik beinhaltet, dass Schülerinnen und Schüler einerseits ihre Maturitätsarbeit und den Unterricht in den einzelnen Fächern als wissenschaftlich verstehen können, und dass sie andererseits befähigt und ermutigt werden, wissenschaftliche Fragen und Erkenntnisstrategien aus ihrer Lebenswelt und anknüpfend an ihre eigenen Interessen zu erarbeiten. Im Zentrum dieser Weiterbildung steht ein übersichtlich aufbereitetes Repertoire wissenschaftlicher Denk- und Schlussformen – etwa die konsequente Orientierung an empirischer Evidenz , kausale Schlüsse, Schlüsse auf die beste Erklärung, Modellbildung oder probabilistisches Denken. Kombiniert mit etabliertem wissenschaftstheoretischem Vokabular und geeigneten Visualisierungen werden damit Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler darin unterstützt, wissenschaftliche Vorgehensweisen fächerübergreifend zu beurteilen und selbst zu gestalten. Auf Wunsch der Schule können Schwerpunkte gesetzt werden. Inhalte und Ziele − Schlussformen, Evidenz, Hypothesen, Modelle und Erklärungen anhand konkreter Beispiele identifizieren, analysieren, wissenschaftstheoretisch einordnen und kritisch reflektieren − fachübergreifend und mit direktem Bezug auf die Interessen und den Alltag der Schülerinnen und Schüler wissenschaftliche Denkweisen sichtbar machen und beschreiben − Unterrichtsmaterialien, Analysetechniken und Visualisierungen kennenlernen, die direkt im Unterricht und eingesetzt werden können − Wissenschaftspropädeutik als transversalen Unterrichtsbereich greifbar machen sowie Interdisziplinarität und Kooperation der Fachgruppen erleichtern, indem die Kompetenzen, die im Fachunterricht erarbeitet werden, überfachlich konsistent wissenschaftsstheoretisch eingeordnet werden Methoden − Inputreferat − Plenumsdiskussionen − Partner- und Gruppenarbeit |
Anzahl Teilnehmende |
6 – 20 Personen einer Schule oder Fachschaft. Grössere Gruppen: Auf Anfrage |
Kosten |
− Für Schulen oder Fachschaften der Zürcher Mittelschulen: Kostenlos − Für ausserkantonale Schulen oder Fachschaften: CHF 2700.— (Halbtag) bzw. CHF 3900.— (ganzer Tag). Grössere Gruppen: Auf Anfrage |
Kursort |
Schulintern |
Anmeldung |
Andreas Wittwen, Leiter Weiterbildung LLBM, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich; andreas.wittwen@ife.uzh.ch |