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Politische Bildung im Geschichtsunterricht: Prinzipien und Zugänge |
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Daten |
Nach Vereinbarung (halbtägige Weiterbildung) |
Kursleitung |
– PD Dr. Kijan Espahangizi, Historisches Seminar, Universität Zürich – Dr. Philippe Weber, Dozent für Fachdidaktik Geschichte, Abteilung LLBM, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich; Lehrer für Geschichte, Kantonsschule Zug |
Zielpublikum |
Fachschaft Geschichte |
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andreas.wittwen@ife.uzh.ch |
Beschreibung |
Thema Politische Bildung wird mit dem neuen Rahmenlehrplan ein integraler Teil des Geschichtsunterrichts. Statt Geschichte und ein wenig Staatskunde zu unterrichten, soll in Zukunft historische und politische Bildung eng miteinander verknüpft werden. Was kann historische Bildung zur Auseinandersetzung mit politischen Fragen beitragen und welche Möglichkeiten eröffnet politische Bildung für das historische Lernen? Weil das Historische und das Politische stets miteinander verknüpft sind, soll historisches Lernen diese Verknüpfung sichtbar und gestaltbar machen. Der Geschichtsunterricht schafft dazu Lernmöglichkeiten, die drei Bedingungen erfüllen: – Die Lernenden bestimmen und reflektieren die Räume, auf die sich ihr historisches-politisches Denken bezieht. – Die Lernenden gehen von einem breiten Verständnis des Politischen aus und bestimmen ihr Verhältnis zur institutionalisierten Politik. – Die Lernenden leisten einen Beitrag zu einer politisch kontroversen Geschichtskultur. Die Weiterbildung vertieft und konkretisiert diese drei Bedingungen, indem neuere geschichtsdidaktische Zugänge und Konzepte der politischen Bildung miteinander verbunden und konkrete Umsetzungen im Unterricht präsentiert werden. Inhalte und Ziele – Zugänge zum Verhältnis zwischen historischer und politischer Bildung aus der aktuellen Politik- und Geschichtsdidaktik kennen und dabei zwischen einem engeren und einem erweiterten Verständnis der Politik / des Politischen differenzieren. – Methoden zur Verknüpfung von Geschichtsunterricht und politischer Bildung erproben und diskutieren. – Die Bedeutung der Geschichte der Schweiz im europäischen und globalen Kontext für die politische Bildung erkennen sowie Zugänge diskutieren. Methoden – Inputreferate – Austausch in Gruppen – Reflexion des eigenen Unterrichts |
Anzahl Teilnehmende |
6 – 16 Lehrpersonen der Fachschaft Geschichte |
Kosten |
– Für Fachschaften der Zürcher Mittelschulen: Kostenlos – Für ausserkantonale Fachschaften: CHF 2700.—. Bei mehr als 16 Personen: Auf Anfrage |
Kursort |
Schulintern |
Anmeldung |
Andreas Wittwen, Leiter Weiterbildung LLBM, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich, andreas.wittwen@ife.uzh.ch |