Navigation auf uzh.ch

Suche

UZH Weiterbildung Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer an Maturitätsschulen

Schnittstelle(n) zwischen Recht und Literatur

Daten

Freitag, 27. November 2026, 9.15 – 16.00 Uhr

Anmeldung bis 27. Oktober 2026

Kursleitung

Prof. Dr. Ulrike Zeuch, Deutsches Seminar, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Universität Zürich; Lehrerin für Deutsch, Kantonsschule Hohe Promenade, Zürich

Zielpublikum

Lehrpersonen für Deutsch und weitere Interessierte

Beschreibung

Thema
Die Schnittstellen zwischen Recht und Literatur sind vielfältig: Im Medium der Literatur werden juristische Grenzfälle seit dem 18. Jahrhundert bis heute verhandelt. Die Literatur legt den Finger auf die Wunde des von der Justiz angenommenen zurechnungsfähigen Subjekts und sie verleiht Einblick in die Psyche Krimineller. Kurz: Die Literatur spielt den advocatus diaboli, verfasst oftmals von Schriftsteller*innen, die selbst Jurist*innen sind, wie z. B. Juli Zeh oder Ferdinand von Schirach. Die Weiterbildung thematisiert 1. Juristische Grenzfälle, 2. Literatur und Zensur, 3. Recht in Literatur, 4. Literarische Qualität des Rechts, 5. Schriftsteller*innen mit juristischer Ausbildung und sie stellt den Mehrwert der Literatur gegenüber dem Recht zur Diskussion. Literarischer Bezug genommen wird auf Schriftsteller*innen von Friedrich Schiller bis Juli Zeh.

Inhalte und Ziele
– Thematische Einführung mit Fokus auf Relevanz für den Schulunterricht
Law and Literature Movement
– Schnittstellen zwischen Literatur und Recht
– Rechtsdiskurse seit 1800 (u. a. Kindsmorddebatte, Zurechnungsfähigkeit / verminderte Zurechnungsfähigkeit, Psychiatrisierung)
– Erhalt von gedruckten Quellen als Scans, Onlineressourcen sowie Unterrichtsmaterial

Methoden
– Input
– Close Reading
– Gruppenarbeit
– Diskussion von Ideen für den eigenen Unterricht

Anzahl Teilnehmende

12 – 24 Personen

Kosten

CHF 290.–

Kursort

Zentrum für Weiterbildung UZH, Schaffhauserstrasse 228, 8057 Zürich

Anmeldung

27.11.2026 - 27.11.2026 > für diesen Kurs anmelden