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UZH Weiterbildung

Vom Dachbodenfund zur linguistischen Analyse

Einblicke in den wissenschaftlichen Umgang mit geschriebenen und gesprochenen Sprachdaten

Zielpublikum

– Maturitätslehrpersonen der Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Geschichte
– Archivar:innen, Bibliothekar:innen und weitere interessierte Personen

Kosten

CHF 290.–

Information

Linguistik Zentrum Zürich

Beschreibung

Thema
«Sprache» lässt sich nicht nur anhand von Klassikern der Weltliteratur, Bibelübersetzungen oder grossangelegten Dialekterhebungen erforschen, sondern auch mit vermeintlich unscheinbaren, alltäglichen Sprachdaten: das eigene Tagebuch, die überlieferten Rezepte der Familie, Ansichtskarten aus dem Italienurlaub oder auch Interviews mit den Grosseltern.
Der Sprachgebrauch in solchen und anderen Dokumenten kann uns aus linguistischer Sicht viel über ihre Schreiber:innen und Sprecher:innen verraten. So stellt sprachliche Variation und Vielfalt nicht nur ein Zeugnis historischer, regionaler und sozialer Gegebenheiten dar, sondern bietet auch Einblicke in den Alltag mehrsprachiger Personen und Gesellschaften. Der Kurs versteht sich als Diskussionsforum zu aktuellen Themen der linguistischen Forschung und als Anregung und Anleitung zu eigenen Forschungsprojekten. Vorwissen ist nicht erforderlich.

Inhalte
– Vermittlung des theoretischen und methodischen Rahmens für die Erforschung von sprachlicher Variation und Vielfalt
– Präsentation und Besprechung einschlägiger linguistischer Fallstudien, z. B. aus der Germanistik
– Zusammenstellung eines «Werkzeugkastens» für eigene kleine Forschungsprojekte wie etwa zur Rechtschreibung, Anredeformen/Höflichkeit, Mehrsprachigkeit
– Gemeinsame Analyse von geschriebenen und gesprochenen Sprachdaten. Wir freuen uns sehr über selbst mitgebrachte «Forschungsgegenstände», z. B. vom Dachboden oder aus dem Familienarchiv

Methoden
Inputreferate, Fallstudien, Gruppendiskussion, (Gruppen)Arbeit mit Sprachdaten

Daten

Anmeldeschluss: 02.11.2026
Kursdatum: Mittwoch, 02.12.2026, 09.30-17.00 Uhr

Kursleitung

– Dr. Andreas Krogull, Linguistik des Niederländischen, Deutsches Seminar, Universität Zürich
– PD Dr. Ann-Marie Moser, Germanistische Linguistik, Deutsches Seminar, Universität Zürich

Anmeldung

02.12.2026 - 02.12.2026 > für diesen Kurs anmelden